Ein starkes Team

„Weil wir uns wegen blödem Corona nicht anstecken wollen..., weil dann ALLE mitmachen können“. Diese Antwort einer  Schülerin der siebten Klasse auf die Frage „Warum macht ihr das Projekt mit der ganzen Schule?“ beschreibt die Intention des Projekts mit dem Titel Ein starkes Team sehr treffend. Mit Hilfe der gesamten Schülerschaft, aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt Klasse 7 auf Initiative der Lehramts- Anwärterin Neele Siemer ein Zeichen, welches über das Distanzlernen, über die Hygienemaßnahmen und über Corona hinausgeht.



Ein zweiter Blick zeigt gleichzeitig auch: Jede einzelne Gestalt ist wundervoll besonders. An welcher Figur auch immer der Blick hängen bleibt, sie birgt in jedem Fall Eigenheiten, die sie von den anderen unterscheidet und sie zu einem einzigartigen Unikat macht. Das verdanken wir der Tatsache, dass jedes Modell ihren eigenen Schöpfer/ ihre eigene Schöpferin hat. Inspiriert durch den Künstler Antony Gormley und seinem Kunstwerk Field for The British Isles beteiligen sich am Schulprojekt viele Personen. Dabei gilt es, drei Punk- te zu berücksichtigen: Die Figur sollte

1) ungefähr so groß wie
die eigene Hand sein,

2) stehen können und

3) Augen besitzen.

Alles andere liegt in der Hand jedes einzelnen Kindes, Jugendlichen und Erwachsenen der ILMASI-Schule.


Anton (Klasse 6) und Frau Weber waren die ersten begeisterten Ausstellungsbesucher.

Kunst wirkt auf vielerlei Art und Weise. Durch sie erfahren wir uns und andere, treten in Kontakt, thematisieren Ereignisse und regen zum Nachdenken an. Kunst überwindet sprachliche Barrieren, denn Bilder sagen oft mehr als Worte.
Betrachtet man das Kunstwerk Ein starkes Team, so sieht man eine Masse an Figuren. Alle stehen sie in der Pausenhalle der ILMASI-Schule – nebeneinander, eng an eng und wie selbstverständlich erkennt man sie als eine Einheit.



Gemeinsam wirken wir alle an einer großen Sache, wir ziehen an einem Strang! Seit Monaten müssen Schülerinnen und Schüler auf Gemeinschaft, so wie sie sie kennen und lieben, verzichten. Sie haben keine Möglichkeit, alle Mitschüler*innen und Freunde aus anderen Kohorten zu sehen und geben ihr Bestes, regelmäßig auch von zu Hause aus am Unterricht teilzunehmen. Durch die Präsentation des Kunstwerkes in der Pausenhalle der Schule führen sie sich und anderen vor Augen: Ich bin nicht allein. Ich bin Teil einer Gemeinschaft, ich gehöre zur ILMASI-Schule, genauso wie viele andere auch. Ich bin wichtig und richtig. Ein bedeutsamer Teil einer Gruppe.
Gemeinsam sind wir stark und schaffen alles – auch und gerade in schwierigen Zeiten!

 

 

 

Kurz und knapp eben einfach
EIN STARKES TEAM!



weiterer Bericht vom 13.Februar 2021


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Zeitungsbericht vom 13.02.2021
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